Die Bewohner der Amalfiküste sind an Sonne betrunkene Verrückte. Aber sie wissen mit einer Kraft zu leben, die wenige von uns besitzen: die Kraft der Fantasie.“ So liebte es Roberto Rossellini, Meister des neorealistischen Kinos und Ehemann von Ingrid Bergman, sich an die Amalfiküste zu erinnern, an der (besonders in Maiori) viele seiner Filme der 40er und 50er Jahren spielen. Die Fantasie ihrer Bewohner und das optimale Klima machen diesen Küstenstrich zu einem begehrenswerten Ferienziel besonders zum Ende des Sommers und in den Herbstwochen, wenn der große Touristenandrang beendet ist und man in aller Ruhe die Farben und Düfte dieser Gegend genießen kann, sowie die typischen Erzeugnisse, die auf lebendigen, traditionellen Volksfesten gefeiert werden.

Es gibt wahrscheinlich keinen besseren Weg, eine fremde Kultur kennenzulernen als den eines vor Ort stattfindenden Festivals: hiervon ist Ann Abel überzeugt, eine Journalisten der berühmten amerikanischen Zeitschrift Forbes – jene, um kein Missverständniss aufkommen zu lassen, die regelmäßig die Liste der Reichsten der Welt ausarbeitet – die das Festival Teatro del Fuoco International Firedancing zu den zwölf coolsten Events der Welt zählt; eines derjenigen, die unbedingt eine Reise wert sind. Eine Reise nach Sizilien, wo seit acht Jahren das Festival unterwegs ist, auf den Liparischen Inseln, dem Ätna, in Palermo, Catania und auf den Ägedischen Inseln.

Dieses Jahr beginnt die neunte Ausgabe des Festivals in Palermo und dauert vom 29. bis zum 30. Juli. Aushängeschild des touristisch-kulturellen Angebotes der Inseln des Mittelmeeres, eine einzigartige Manifestation in Italien, ist das Festival Il Teatro del Fuoco International Firedancing, ein multikulturelles Projekt, bestens geeignet, um Sizilien mit Hilfe der Kunst des Feuers mit ausdrucksvollen Mitteln wie  Musik, Tanz, Akrobatik und Mimik darzustellen.

Die Denkmäler und die Architektur aus der Vergangenheit in den vielen Orten, wo  Kunst und die Geschichte des Bel Paese (schönes Land) vereint ist, zu bestaunen, ist eine Möglichkeit, welche sich immer wieder demjenigen bietet, der sich auf eine Reise durch Italien begibt.

Aber bei dem Spektakel, dass sich dem Besucher von Scorrano, einem kleinen Dorf von Salent, in Apulien, bietet, kommt man aus dem Staunen nicht wieder heraus. Hier ist die Architektur aus Licht gemacht und hat dieselbe Imposanz und Größe, die man nur von Baudenkmälern kennt.

Die einzigartige Stadt Venedig wird am 7. Juni Schauplatz einer der spektakulärsten und eng mit der Geschichte des 'Bel Paese' verbundenen Veranstaltungen sein: der Regatta der antiken Seerepubliken, deren Ursprünge in der glorreichen maritimen Tradition des mittelalterlichen Italiens zu finden sind.

Die Regatta (auch 'Palio') soll an die antike Rivalität zwischen den vier Republiken Genua, Venedig, Pisa und Amalfi erinnern, deren Flotten zwischen dem X. Und dem XIII. Jahrhundert mit ihrem Handel das gesamte Mittelmeer beherrschten.

Venedig fasziniert vor allem für seine misteröse Geschichte, eine Geschichte, die zum Großteil noch zu entdecken gilt.

Venedig kann man auch durch das Studium antiker Weinreben entdecken: das Projekt des „Consorzio Vini” mit dem Ziel, durch die Untersuchung des DNA den Ursprung, die Herkunft sowie die Charakteristiken der antiken Reben der Lagune zu entdecken und Anlagen zu gründen, aus deren Studium eine regelrechte Reben-Gen-Bank ins Leben gerufen wird.

Dolce & Gabbana am Theater der Scala: noch nie zuvor hat der Tempel der Lyrik eine Modenschau aufgenommen: Ende Januar haben die beiden berühmten Modedesigner im Foyer des gefeierten Mailänder Theaters ihre neue Kollektion Frühling-Sommer 2015 präsentiert.

An diesem außergewöhnlichen und nur für wenige Reiche und Privilegierte reservierten Event, scheinen auch einige russische Käuferinnen teilgenommen zu haben, wie z. B. die moskauer 'top buyer' Alla VerberderMercury Group. Domenico Dolce und Stefano Gabbana haben hiermit einen ihrer großen Träume realisiert. Das Thema der Modenschau (präsentiert wurden 64 Kleider, alle exklusiv, komplett mit wertvollen Schmuckstücken) war, wie voraus zu sehen war, ein Tribut an die